Das Projekt und seine Bedeutung

Die Ausgangssituation

Wir befinden uns inmitten eines tiefgreifenden Wandels: Globalisierung samt Gegenbewegung, demografische Entwicklung, hohe Flüchtlingszahlen, Eurokrise und Klimawandel, um nur einige Beispiele zu nennen. Vom Wandel am stärksten betroffen werden die heutigen jungen Menschen sein. Doch auf die damit verbundenen Herausforderungen bereitet sie die Gesellschaft nicht ausreichend vor.

Hinzu kommt: Oft setzt die Gesellschaft isoliert an Einzelproblemen an, ohne das Ganze im Blick zu behalten. Zusammenhänge, Komplexität und Dynamiken bleiben übersehen. So lassen sich Probleme nicht lösen, ganz im Gegenteil. Die negativen Folgen reichen weit in die Zukunft und werden maßgeblich die heutige Jugend treffen.

Angesichts der Komplexität der Themen und teils einseitigen Darstellungen fällt es heutzutage zusehends schwerer, sich eine eigene Meinung zu bilden und die eigene Identität zu festigen. Demokratie lebt aber von der Mündigkeit des Einzelnen und seiner Fähigkeit zur Meinungsbildung. Auch deshalb ist vernetztes Denken so wichtig.

Das Projekt

Das Projekt Wandel vernetzt denken unterstützt Lehrkräfte, Schulen und andere Interessierte mit einsatzfertigem, kostenlosem Bildungsmaterial dabei, Wandel in Zusammenhängen zu vermitteln. Damit junge Menschen ihn verstehen, sich auf ihn einlassen und ihn konstruktiv-kritisch begleiten können – und sie der Komplexität in ihrem eigenen Leben gewachsen sind.

Das Projekt ist auf Deutschland, Österreich und die Schweiz ausgerichtet. Erstellt werden die Module von Teams aus Autoren und Lehrkräften. Initiator und Projektleiter ist Andreas Becker. Der Wirtschaftsingenieur hat in den vergangenen 20 Jahren intensiv zu den Themen Nachhaltigkeit, Generationengerechtigkeit und vernetztem Denken gearbeitet und dazu mehrere Bücher verfasst.

Durch privates Engagement getragen sowie finanziert, ist das Projekt inhaltlich völlig unabhängig. Es arbeitet gemeinwohlorientiert.