Themeneinheit

Generationengerechtigkeit
und Nachhaltigkeit

Modul 10: Wie kann eine generationengerechte Rentenpolitik aussehen?

Der demografische Wandel setzt der gesetzlichen Rentenversicherung zu: Aufgrund hoher Geburtenraten in den 1950er- bis Mitte der 1960er-Jahre steht den Beitragszahlenden zukünftig eine weiter zunehmende Zahl an RentnerInnen gegenüber. Hinzu kommt: Da die Lebenserwartung ständig ansteigt, nimmt die durchschnittliche Dauer der Rentenzahlungen weiter zu. Beide Effekte führen in der Rentenversicherung zu finanziellen Lücken. Die Politik in Deutschland hat bereits vielerlei Maßnahmen beschlossen, um diese Lücken zu verringern. In der Summe bleiben die Beitragszahlenden dennoch gegenüber den RentenbezieherInnen benachteiligt.

Wie lässt sich in der Rentenversicherung angesichts des demografischen Wandels Generationengerechtigkeit herstellen? Nachdem sich die Schülerinnen und Schüler die grundlegende Problematik erarbeitet haben, bearbeiten sie diese Frage. Dazu greifen sie in der gesellschaftlichen Diskussion häufig genannte Vorschläge auf und analysieren, ob diese zu einer größeren Generationengerechtigkeit führen.

  • Zielgruppe

    Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren insbesondere der Schularten Gymnasium, Gemeinschaftsschule und Realschule (Deutschland), Allgemeinbildende höhere Schule und Berufsbildende höhere Schule (Österreich) sowie Maturitätsschule und Fachmittelschule (Schweiz).

  • Zeitbedarf

    90 Minuten

  • Teilnehmerzahl

    Keine besonderen Empfehlungen.

  • Die Teilnehmer erarbeiten Antworten zu den folgenden Fragen:

    • Wie kann das Rentensystem generationengerecht gestaltet werden? (Leitfrage)
    • Wie wirkt sich der demografische Wandel auf die Renten aus?
    • Wie funktioniert das Umlageverfahren im Generationenvertrag?
    • Mit welchen konkreten rentenpolitischen Maßnahmen kann Generationengerechtigkeit erreicht werden?
  • Vorausgesetztes Modul

    keins

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