Vernetzt denken und handeln

Themeneinheit

Modul 16: Wie hilft das Erstellen von Grafiken, komplexe Zusammenhänge zu verstehen?

Komplexe Zusammenhänge beispielsweise aus Texten aufzunehmen und zu verstehen, erweist sich oft als schwierige Aufgabe. Das liegt zum einen daran, dass Texte linear sind – es folgt ein Satz dem anderen – und nur wenige Gliederungsmöglichkeiten bieten. Zum anderen setzt der Gedankenfluss des Autors nicht immer die bestmögliche Struktur für das Textverständnis um. Die gleiche Problematik gilt, wenn man eigene Erkenntnisse dokumentieren möchte.

Grafiken hingegen können Zusammenhänge und Komplexität übersichtlich und verständlich vermitteln. Mehr noch: Sie halten dazu an, Gedanken zu strukturieren. In diesem Unterrichtsmaterial lernen die Teilnehmenden verschiedene grafische Strukturierungsformen und ihre Vorteile kennen. Wichtige Grafikarten wenden die Teilnehmenden anhand von praktischen Beispielen an. Die Arbeitsblätter dieses Unterrichtsmaterials lassen sich jeweils auch einzeln einsetzen.

  • Zielgruppe

    Teilnehmer ab 15 Jahren insbesondere der Schularten Gymnasium, Gemeinschaftsschule und Realschule (Deutschland), Allgemeinbildende höhere Schule und Berufsbildende höhere Schule (Österreich) sowie Maturitätsschule und Fachmittelschule (Schweiz).

  • Zeitbedarf

    Strukturgrafik, Ursachengrafik, Begriffslandkarte jeweils 45 Minuten, Wirkungsgrafik 90 + 45 Minuten.

  • Teilnehmerzahl

    Keine besonderen Empfehlungen.

  • Die Teilnehmer erarbeiten Antworten zu den folgenden Fragen:

    • Wie hilft das Erstellen von Grafiken, komplexe Zusammenhänge zu verstehen? (Leitfrage)
    • Wie lassen sich Strukturen, Ursachen, Wirkungsbeziehungen, Wissen und Abläufe grafisch darstellen?
  • Vorausgesetztes Modul

    keins

  • Module, an die das vorliegende inhaltlich anknüpft

    • Vernetzt denken und handeln – komplexe Probleme meistern:
      Warum ist es so schwer, ein Geschehen zu beeinflussen?
Wandel vernetzt denken