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Themeneinheit

Modul 4: Warum ist es problematisch, als Gesellschaft dauerhaft auf Wachstum zu setzen?

Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften setzen dauerhaft auf (Wirtschafts-)Wachstum. Auch die Steuereinnahmen sollen ständig wachsen. Gleiches gilt für die Kapitalanlagen der privaten Altersvorsorge. In diesem Modul erarbeiten sich die Teilnehmer die Erkenntnis, dass dauerhaftes Wachstum in begrenzten Systemen nicht möglich ist. Zudem gewinnen die Teilnehmer ein Gefühl für die enormen und meist unterschätzten Dimensionen, die das häufig geforderte exponentielle Wachstum annehmen kann. Und schließlich beschäftigen sie sich mit der Frage, welche Alternativen es zur Wachstumsgesellschaft geben kann.

  • Zielgruppe

    Teilnehmer ab 15 Jahren insbesondere der Schularten Gymnasium, Gemeinschaftsschule und Realschule (Deutschland), Allgemeinbildende höhere Schule und Berufsbildende höhere Schule (Österreich) sowie Maturitätsschule und Fachmittelschule (Schweiz).

  • Zeitbedarf

    2 x 90 Minuten

    (kann auch in vier Teilen à 45 Minuten durchgeführt werden).

  • Teilnehmerzahl

    Dieses Modul ist standardmäßig für 12 bis 32 Teilnehmer ausgelegt. Die Gruppengröße kann bei Bedarf angepasst werden.

  • Die Teilnehmer erarbeiten Antworten zu den folgenden Fragen:

    • Warum ist es problematisch, als Gesellschaft dauerhaft auf Wachstum zu setzen? (Leitfrage)
    • Was ist Wachstum und welche Arten von Wachstum gibt es?
    • Welchen Gesetzen folgt Wachstum in der Natur?
    • Unter welchen Bedingungen ist Wachstum möglich?
    • Was passiert, wenn wir Wachstum verfolgen, ohne die Grenzen zu beachten?
  • Vorausgesetztes Modul

    keins

  • Module, an die das vorliegende inhaltlich anknüpft

    keine

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