Vernetzt denken und handeln –
komplexe Probleme meistern

Themeneinheit

Modul 7: Warum lassen sich komplexe  Probleme (meist) nicht lösen?

Komplexe Themen und Probleme zeichnen sich dadurch aus: Es gibt viele Einflussfaktoren, und diese hängen untereinander zusammen. Zusätzlich verändern sich Situationen über die Zeit von selbst (Eigendynamik). Und schließlich treten immer wieder unberechenbare Störfaktoren überraschend auf. Zusammen führt das dazu, dass komplexe Probleme in der Regel nicht gelöst werden können. Der Irrglaube, dies dennoch tun zu können, führt zu aufwendigen und wenig wirksamen Maßnahmen mit teils großen unerwünschten Nebenwirkungen.

Um komplexe Probleme in den Griff zu bekommen, gilt es anzuerkennen: Nicht alle bedeutenden Einflussfaktoren lassen sich steuern. Auch richten sich Entwicklungen nicht nach den eigenen Vorstellungen und Wünschen. Die Teilnehmer erarbeiten sich diese Erkenntnisse und verstehen, welche Folgerungen sich daraus für konkretes Handeln ergeben.

  • Zielgruppe

    Teilnehmer ab 15 Jahren insbesondere der Schularten Gymnasium, Gemeinschaftsschule und Realschule (Deutschland), Allgemeinbildende höhere Schule und Berufsbildende höhere Schule (Österreich) sowie Maturitätsschule und Fachmittelschule (Schweiz).

  • Zeitbedarf

    90 Minuten

  • Teilnehmerzahl

    Dieses Modul ist standardmäßig für 28 Teilnehmer ausgelegt. Bei einer kleineren oder größeren Teilnehmerzahl lässt sich die Zahl der Teams bzw. Gruppen (Think-Pair-Share und Gruppenpuzzle) entsprechend anpassen.

  • Die Teilnehmer erarbeiten Antworten zu den folgenden Fragen:

    • Warum lassen sich komplexe Probleme (meist) nicht lösen? (Leitfrage 1)
    • Was versteht man unter komplexen Themen (in Abgrenzung zu überschaubaren Problemen)?
    • Worin liegen Probleme im Umgang mit komplexen Problemen?
    • Warum sollten komplexe Probleme frühzeitig erkannt und in Angriff genommen werden?
    • Wie lassen sich komplexe Probleme in den Griff bekommen? (Leitfrage 2)
  • Vorausgesetztes Modul

    kein

  • Module, an die das vorliegende inhaltlich anknüpft

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