Themeneinheit

Generationengerechtigkeit
und Nachhaltigkeit

Modul 8: Können Zukunftsräte für mehr Gerechtigkeit zwischen heute und zukünftig lebenden Menschen sorgen?

Gesellschaft und Politik unterliegen einer Gegenwartspräferenz: Sie handeln heute. Und sie tun dies für die gegenwärtig lebenden Menschen. Folglich bleiben die Interessen zukünftiger Generationen weitgehend außen vor. Während die heute lebenden Menschen ihre Interessen in Wahlen vertreten können, haben zukünftige Generationen diese Möglichkeit nicht. So verwundert es nicht, dass die heutige Generation teils auf Kosten der zukünftigen lebt. In diesem Modul erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler diese Problematik und befassen sich mit einer Möglichkeit, die Interessen zukünftiger Generationen im politischen Prozess zu integrieren.

  • Zielgruppe

    Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren insbesondere der Schularten Gymnasium, Gemeinschaftsschule und Realschule (Deutschland), Allgemeinbildende höhere Schule und Berufsbildende höhere Schule (Österreich) sowie Maturitätsschule und Fachmittelschule (Schweiz).

  • Zeitbedarf

    90 Minuten

  • Teilnehmerzahl

    Keine besonderen Empfehlungen.

  • Die Teilnehmer erarbeiten Antworten zu den folgenden Fragen:

    • Können Zukunftsräte für mehr Gerechtigkeit zwischen heute und zukünftig lebenden Menschen sorgen? (Leitfrage)
    • Warum handeln Gesellschaft und Politik gegenwartsfixiert?
    • Warum lebt die Gesellschaft teils auf Kosten zukünftiger Generationen?
    • Wie können Zukunftsräte oder -kommissare die Interessen zukünftiger Generationen in den politischen Prozess integrieren?
    • Welche Zukunftsräte oder -kommissare gibt es heute bereits?
    • Welche Chancen und Probleme haben Zukunftsräte?
  • Vorausgesetztes Modul

    keins

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